XXV. FishlightDezember 2006Inhaltsverzeichnis
Mitte Oktober fand zum 11. Mal in Stuttgart das DATZ Forum statt. Vor einem Jahr hatte ich bereits über das 2005er Forum berichtet und möchte dieses Mal einige Fotos von der Veranstaltung sowohl tagsüber im Naturkundemuseum neben dem Zoo (Wilhelma) als abends in der Wilhelma zeigen. Ich selbst habe am Samstag die Vorträge und das gesellige Beisammensein im Wilhelma Aquarium besucht. Über den Sonntag kann ich zum DATZ Forum leider wieder nichts schreiben, da die Eintrittskarte zum Forum auch zum Besuch des Zoos berechtigt. Somit habe ich die Zeit genutzt, Kai-Uwe Genzel bei seiner Arbeit im Zoo-Aquarium zu begleiten. Das Vortragsprogramm am Samstag war wieder sehr gut. Ich habe somit auch gleich die Gelegenheit genutzt, Christel Kasselmann und Peter Hoffmann für das nächste Jahr als Referenten beim Aquarienclub zu verpflichten. Auch Dr. Andreas Spreinat, der kurz für seinen Vortrag vorbei gekommen war, ist im nächsten Jahr als Referent bei uns in Braunschweig. Ich finde es schon beachtlich, dass wir es immer wieder schaffen, international bekannte Vortragende für unsere Vereinsveranstaltungen zu gewinnen. Das geht vielfach nur über persönliche Kontakte, die in sehr freundschaftlicher Atmosphäre wie z.B. beim DATZ Forum gepflegt werden. Bei einer solch angenehmen Veranstaltung liefert man sich mit Uwe Werner und Stefan Hetz Foto-Duelle, philosophiert mit Gerhard Ott beim Essen über Herausforderungen beim VDA, entwickelt mit Claus Schäfer Ideen für mögliche Artikel und Bücher, stellt mit Frank Schäfer Aufwände und Ertrag beim Schreiben von Artikeln und Büchern gegenüber, klärt mit Peter und Martin Hoffmann, ob sie den zusammen gehaltenen Vortrag nicht auch bei uns zusammen halten können, erhält mit persönlicher Ansprache seinen Tombola-Gewinn von Rainer Stawikowski, klönt mit bekannten und unbekannten Aquarianern, und, und, und… Abends, wenn nur noch eine Handvoll Aquarioten sich weigern, die heiligen Hallen der Wilhelma zu verlassen, trinkt man sein Bier in Ruhe aus und macht noch ein paar Fotos. Nach wenigen Stunden Schlaf wird morgens früh wieder aufgestanden. Dann gilt es, mit Kai-Uwe Genzel wieder hinter die Kulissen zu schauen, wie professionelle Aquaristik funktioniert und welche einfachen Tricks man für zuhause übernehmen kann. Einiges wird im Foto festgehalten, um später für neue Artikel im Fishlight verarbeitet zu werden. Ich hoffe, dass ich in Zukunft nicht weiterhin der einzige Braunschweiger beim DATZ Forum sein werde, denn die Reise lohnt sich auf jeden Fall! Kai A. Quante, Aquarienclub Braunschweig e.V.
FIFA... Fische... Fußball...Selbst eingefleischte männliche Aquarianer befassen sich manchmal mit einem Zweithobby. Auch in diesem Jahr war das zeitweilig so. Die Fußballweltmeisterschaft 2006 begann und das Ganze fand auch noch in Deutschland statt. Dabei gerieten die Fische teilweise in den Hintergrund. Für mich als Gattin eines Vollblutaquarianers und selbst dem schuppigen Treiben keinesfalls abgeneigt, fand aber der "Fußballrummel" oft Unverständnis. Allein schon die vielen Regeln bei den Spielen: Elfmeter, Abseits, Strafraum und was es sonst noch alles gibt. Ist es da nicht viel leichter sich die Stufen der Nitrifikation zu merken? Oder denken Sie nur an diese komplizierten Namen berühmter Spieler aus den verschiedensten Nationen. Die kann man sich doch gar nicht merken. Wieviel einfacher sind doch dann vertraute Namen wie Pterygoplichthys gibiceps, Gymnocorymbus ternetzi oder Neolamprologus tretocephalus aus der Aquaristik. Auch die Nummerierung der Spieler auf ihren Trikots macht es desinteressierten FIFA-Fans nicht einfacher. Im Spiel kann man sich doch nie merken, wer ist Nummer drei, und wer ist Nummer acht. Bei dem einfachen System der L- Nummern unserer allseits beliebten Harnischwelse weiß jeder Fischfreund sofort, welcher Name sich hinter L 14 oder L 46 verbirgt.
Länder und Nationen Oder wie ist es mit England? Wie ich von meinem Mann hörte, zählen die Inselbewohner bei den Spielen nicht immer zu unseren Freunden, Doch man sollte einmal überlegen, wie viele Tier- und besonders Aquarienfreunde es auf der Insel gibt. Auch viele wohlklingende aquaristische Namen kommen von dort. Ist Catfish nicht viel besser als unser deutscher Name Wels? Und ein Crayfish-Club hört sich nicht so langweilig an wie ein Verein für Wirbellose. Auch die netten Niederländer gehören nicht zu unseren Favoriten, wenn sie der Gegner bei den Spielen sind. Warum eigentlich? Hat sich eigentlich schon jemand überlegt was die Aquaristik ohne die berühmten holländischen Pflanzenbecken wäre? Frankreich und Italien- den Italienern war der Sieg gegönnt-, gehören aquaristisch nicht unbedingt zu den Vorzeigeländern. Vielmehr glänzen sie mit diversen schmackhaften Fischgerichten und erfreuen hiermit auch deutsche Aquarianer, die ja bekanntlich auch Feinschmecker sind.
Schwarmverhalten beim Endspiel Als Standort des Gerätes konnte ich meinen Gemahl überzeugen, dass so etwas in der Nähe eines Aquariums optimal zur Geltung kommt. Ist der Fernseher plaziert, kann man als Frau oder "Nichtsportfan" wunderbar so tun, als sei man ernsthaft an dem Verlauf in der Flimmerkiste interessiert. Wann hat man schon einmal die Muße sich zwei mal fünfundvierzig Minuten das Schwarmverhalten seiner Roten von Rio oder das Imponiergehabe balzender Pelvicachromisarten anzusehen? Manchmal gab es ja sogar Verlängerungen. Natürlich muß man auch situationsbedingt darauf achten, rechtzeitig Tor, Foul, Aus oder ähnliches zu rufen. Aber ansonsten funktioniert so etwas ganz gut. Wie auch immer... die Zeit der WM 2006 ging auch für uns Aquarianer vorbei. Natürlich wäre es, bei allem Unverständnis für die Sache, aber doch sehr schön gewesen, wenn wir Weltmeister geworden wären. PS: Wir hoffen, sie nehmen das Geschriebene nicht all zu ernst... Ingrid und Reinhold Wawrzynski, Hannover
Piscinoodinium pillulare, oft einfach Oodinium genannt (ehemaliger Gattungsname), ist ein zum Teil schwierig zu erkennender Haut- und Kiemenparasit. Gerade die Freunde von Killifischen, Barben und Labyrinthfischen werden mit diesem Erreger meist früher oder später konfrontiert. Generell kann sich aber fast jeder Süßwasserfisch mit der Samtkrankheit infizieren. Bei einem schwachen Befall ist dieser zu den Flagellaten (Geißeltierchen) zählende Einzeller meist nicht mit dem bloßen Auge zu erkennen. Die typischen hellen Kugeln fallen oft erst auf, wenn der Parasit sich so stark ausgebreitet hat, dass der Namen gebende "Samtüberzug" auf dem Fisch zu erkennen ist. Teilweise sind nur die Kiemen befallen, so dass der Fisch bis auf eine verstärkte Atmung keinerlei Anzeichen einer Erkrankung zeigt. Sogar im Darm habe ich Piscinoodinium schon nachgewiesen, daher kann auch ein scheinbar gesunder Fisch zum trojanischen Pferd werden. Deswegen ist eine mikroskopische Untersuchung eines möglicherweise erkrankten Fisches unerlässlich, um eine genaue Diagnose zu stellen. Dies gilt für die meisten Fischkrankheiten, gerade bei Erkrankungen der Schleimhäute sind Aussagen über den möglichen Verursacher schwierig, da viele Erreger die gleichen Symptome hervorrufen. Oftmals treten verschiedene Parasiten gemeinsam auf, die meist nicht mit dem "unbewaffneten" Auge, sprich ohne Mikroskop, erkannt werden können. So probieren viele Aquarianer ein Medikament nach dem anderen aus, ohne dass dem Fisch wirklich geholfen wird. Mit dieser "Versuch- und Irrtummethode" können die Fische und die gesamte Lebensgemeinschaft innerhalb des Aquariums belastet und stark geschädigt werden. Eine frühzeitige Erkennung des Erregers durch einen Schleimhautabstrich (siehe Bilder) und die hernach mögliche gezielte Behandlung schonen sowohl die Gesundheit der Fische, als auch das Nervenkostüm des Aquarianers. Wenn Piscinoodinium nun rechtzeitig erkannt wurde, stellt sich natürlich die Frage, welches Medikament eingesetzt werden soll. Ich persönlich setze den Wirkstoff 2-Amino-5-Nitrothiazol bei einer Dosierung von 10mg/L über fünf Tage ein - sprich, der Wirkstoff wird einmal dosiert und fünf Tage im Becken gelassen. Nach den fünf Tagen wechsle ich ca. 90% des Wassers. Der genannte Wirkstoff ist in verschiedenen Medikamenten enthalten, z.B. in Hexa-EX. Vor der Behandlung sollte bei stark vermulmten Becken bzw. Filtern eine deutliche Reduzierung des Mulms vorgenommen werden, da erfahrungsgemäß die Wirkung des 2-Amino-5-Nitrothiazols vermindert wird, vermutlich durch den bakteriellen Abbau des Wirkstoffs. Sollte die Konzentration von 10mg/L nicht innerhalb von drei Tagen bei ca. 25°C eine deutliche Besserung hervorrufen, kann die Wirkstoffmenge auf bis zu 20mg/L angehoben werden. Für gewöhnlich zeigen selbst empfindliche Leuchtaugenfische und Zwergbärblinge bei dieser Dosierung keinerlei Unwohlsein oder erkennbare Spätfolgen. Der Einsatz von Kupfersalzen zur Behandlung von Piscinoodinium hat sich als überholt erwiesen. Kupfer ist ein Schwermetall, das in Wasser gelöst zu viele Nebenwirkungen verursacht. Es gibt für nahezu alle Fischparasiten ein besseres Medikament als Kupfer! Daher möchte ich auf diese altertümliche Therapie nicht weiter eingehen. Eine althergebrachte Methode, um Piscinoodinium zu vermeiden, ist unter Killifischfreunden auch heute noch sehr verbreitet: Auf 10 Liter Wasser wird ein Teelöffel Kochsalz dosiert, was zumindest bei vielen Killifischen kein Problem darstellt. Auch hartes Wasser kann einen ähnlichen hemmenden Effekt auf den Parasiten haben. Problematisch ist jedoch, dass der Parasit oft latent im Verborgenen auf dem Fisch existiert, ohne dass Symptome hervorgerufen werden. Der Parasit liegt dann in geringer Zahl vor, bei einem Umsetzen in salzärmeres Wasser kann er sich wieder ungehemmt vermehren und den Fisch schädigen. Viele Fische vertragen die genannte Salzmenge jedoch von vornherein nicht, ebenso wie einige Pflanzen. Bei einem sehr starken Befall kann ein Kurzbad von 1-2 Minuten in einer Lösung von 20g Meersalz pro Liter mit einem anschließenden Umsetzen in ein anderes Becken hilfreich sein. Da es sich bei Piscinoodinium um einen Schwächeparasiten handelt, sollten bei einem Befall die Lebensumstände der Fische genau überprüft werden. Stress, wie er durch belastetes Wasser, unpassende Wasserwerte oder falschen Besatz ausgelöst wird, fördert die Erkrankung. Gerade eine zu niedrige Wassertemperatur sorgt oft bei Labyrinthfischen für einen Ausbruch einer Piscinoodinium-Infektion. Eine solche Infektion kann sich über viele Wochen hinziehen, wobei Kiemen und Schleimhäute schwer geschädigt werden können. Oft kommt es dann zu weiteren Infektionen durch Bakterien, so dass auch eine gezielte Behandlung nicht mehr helfen kann, den Fisch zu retten. Wie so oft in der Tierhaltung haben wir durch korrekte Pflegemaßnahmen einen starken Einfluss auf die Gesundheit unserer Fische, bevor also allzu früh über den Züchter oder Händler geschimpft wird, von dem man die Tiere erhalten hat, sollte man sich zuerst einmal kritisch mit den Bedingungen im eigenen Aquarium auseinandersetzen. Tim Krabat, Interessengemeinschaft Fischkrankheiten, Aquarienclub Braunschweig e.V.
Ein Jeder hat in seinem Gesellschaftsbecken eine favorisierte Fischart. Da kommt dann irgendwann einmal der Wunsch auf, sich mit dieser etwas Näher zu befassen. Das bedeutet dann, diese Tiere einzeln zu pflegen; sprich ein Artbecken zu betreiben. In diesem kann man die gewählte Tierart genauer beobachten und studieren. Und gelingt es, ihnen einen (relativ) natürlichen Lebensraum zu bieten, mögen auch Zuchterfolge möglich sein! Ich habe schon immer die Corydoras-Panzerwelse als meine Lieblingsgattung angesehen. Sie waren damals der Grund, warum ich mich für das Hobby "Aquaristik" begeistern konnte. Panzerwelse sind sehr oft vertreten in Gesellschaftsaquarien, darüber hinaus werden einige Arten auch häufig gezüchtet. Nachdem ich den Corydoras trilineatus erfolgreich zur Vermehrung bewegen konnte, und sich der Corydoras paleatus freudig in meinem Gesellschaftsbecken vermehrte, möchte ich mich an etwas kompliziertere Tiere dieser Gattung heranwagen. Genauer gesagt an den Corydoras hastatus. Sein deutsches Synonym lautet Sichelfleck-Panzerwels; es ist eine recht kleine Corydoras-Art (ca. 3 cm Standardlänge), und diese Art ist im Handel nicht sehr oft vertreten. In der Regel finden sie als Wildfänge ihren Weg nach Deutschland. In der Zeit zwischen März bis August sind sie aber eine wahre Rarität, da ihr Vorkommen im natürlichen Biotop dann rar ist. Das Aquarium: Ein Komplettset als"all inklusive - 54L-Aquarium" mit Innenfilter, Heizung, Beleuchtung musste her. Die Einrichtung: Der Bodengrund bedarf besonderer Beachtung, gerade für ein Corydoras-Becken. Hierfür empfiehlt sich eine Sandzone im Aquarium. Im Sand gründeln sie gerne und einige Arten tauchen bei der Futtersuche kopftief in den Sand ein. Würden Sand und Kies einfach auf dem Boden verteilt werden, gäbe es nach einigen Reinigungen des Bodengrunds Probleme - die Zonen würden sich miteinander vermischen. Also soll eine Trennung zwischen der Kies- und Sandzone diese Problematik verhindern. Das macht man mit Glasstreifen, die man auf den Boden des Beckens klebt und damit die beiden Zonen definiert. Beim "netten Glaser" um die Ecke kann man diese kleinen Glasstreifen häufig gratis aus Glasabfall beziehen. Man sollte aber darauf achten, dass die scharfen Ränder abgeschliffen werden oder selber mit ganz normalem Schleifpapier Hand anlegen. Mit Aquariumsilikon (!) klebt man die Streifen dann auf dem Boden fest. Zur Bodengrundgestaltung bekommt man Aquariumsand sowie Kies in jedem Fachgeschäft - aber Achtung: Der Kies darf keine scharfen Kanten aufweisen. Ein Jeder, der Corydoras pflegen möchte (egal ob Arten-, Zucht- oder Gesellschaftsbecken), muss dies unbedingt sicherstellen. Denn die Tiere gründeln im Bodengrund nach Futter, und wenn der Bodengrund scharfkantige Stellen aufweist, drohen Verletzungen an den Barteln der Tiere. Dies muss unbedingt vermieden werden, denn die Barteln sind die empfindlichsten Organe der Corydoras! Nun Wasser Marsch: Nachdem der Bodengrund fertig eingerichtet ist, kann man Wasser in das Becken füllen. Wie das geht, ist allgemein bekannt - immer schön vorsichtig und langsam, da sonst der Kies und vor allem der Sand aufgewühlt und verwirbelt werden. Die "Tellermethode" empfiehlt sich aufgrund des Sandes nicht - besser ist es, das Wasser mit einem Schlauch vorsichtig über der Kieszone einzubringen. Verbreitete Lektüre sowie die Ratgeber der einzelnen Produkthersteller empfehlen, dass Becken erst halb zu füllen, um besser Pflanzen und sonstige Einrichtungen platzieren zu können. Ich halte diesen Rat für falsch! Ich befülle das Aquarium komplett mit Wasser, bringe dann die Technik an und nehme sie in Betrieb. So kann ich beim Einsetzen der Pflanzen gleich sehen, ob sie strömungstechnisch sinnvoll untergebracht sind. Bepflanzung: Für die Bepflanzung habe ich auf Vallisnerien-Ableger aus meinem Gesellschaftsbecken zurückgegriffen. Auch zwei Echinodorus-Arten bildeten in meinem Gesellschaftsbecken gerade Blütenstängel und somit Ableger, die verwendet wurden. Wurzeln, Höhlen sowie Steine sind für Corydoras - Artbecken nicht nötig. Dennoch ziert ein Stein das Becken, weil ich beim regelmäßigen Stöbern im Fachhandel einen schönen gefunden habe und kaufen musste (naja, müssen musste ich nicht, aber irgendwie doch. Das ist so ähnlich wie bei Frauen das "Schuhsyndrom"). Einlaufzeit: Das Aquarium ist fertig eingerichtet und braucht nun Zeit zum Einlaufen. Bakterien müssen sich bilden, Pflanzen müssen anwachsen, etc. Die "Einlaufzeit" eines Aquariums wird oft unterschätzt. Meist aufgrund der mangelnden Geduld des Besitzers. Der Handel hat dies erkannt und bietet Bakterien an, die die Einlaufzeit verkürzen sollen. Die Einlaufzeit ist ein viel diskutiertes Thema. Ein Aquarium funktioniert nicht gut ohne biologische Filterung; das ist klar! Die nötigen Bakterien können sich aber nur dann produktiv vermehren, wenn sie auch Futter bekommen. Dem zu Folge bilden sich also nicht ausreichend nitrifizierende Bakterien in einem unbewohnten Aquarium. Würde man, auch nach eingehaltener Einlaufphase, den kompletten Besatz "einbürgern", droht die Gefahr eines zu hohen Nitritwertes und einer damit verbundenen Nitritvergiftung. Es empfiehlt sich also generell, den Besatz eines Aquarium nach und nach einzusetzen. Weniger Tiere belasten das Wasser nicht so stark, und ein Gleichgewicht kann sich so besser einpendeln. Ich habe hier die einfachste Lösung gewählt, in dem ich in meinem vorhandenen Gesellschaftsbecken einen Innenfilter einbrachte, eingefahren habe und diesen dann in das neue Corydoras-Becken umsetzte. Gleichsam habe ich 50% des Wassers, welches ich in das Zuchtbecken (oder Artenbecken) kam, aus meinem Gesellschaftsbecken genommen. Genug Futter und Bakterien also für das neue Biotop. Wer über solche Möglichkeiten nicht verfügt, sollte sich mit der Einlaufphase viel Zeit lassen und ein wenig Futter ins Becken bringen. Denn ohne "Nahrung" siedeln sich keine Bakterien an! Das fertige Aquarium: Das Aquarium ist nun fertig eingerichtet, die Technik läuft, eine Zeitschaltuhr regelt die Beleuchtungsphase. Nun bedarf es nur noch der Bewohner des Aquariums - und das sind die Corydoras hastatus. Wie geht es weiter mit dem Becken? Funktioniert Aquaristik auch mit einem relativ kleinen Becken? Welche Probleme treten auf? Auf diese Fragen gibt es antworten, und dabei noch jede Menge Information über diese kleinbleibende Corydoras - Art. Hierüber werde ich im nächsten Fishlight berichten. Rudi Meißner, Aquarienclub Braunschweig e.V.
Quellen: www.panzerwelse.info, Werner Seuss, Aqualog, JBL.de
Nahezu jeder Aquarianer hat sich schon mit dem Unterwassergarten herumgeplagt: Die Pflanzen wachsen nicht richtig. Die Blätter vergilben, bekommen Löcher oder zerfallen. Es tritt ein unerwünschtes Algenwachstum auf. Mit allerlei Mitteln versucht man, der Probleme Herr zu werden, wie mit dem Einsatz von Pflanzendünger oder CO2, Wasserwechsel, Austausch der Leuchtstoffröhren, Einsatz von Algenbekämpfungsmitteln, Beckenabdunkelung usw.. Hat man nun das Ziel erreicht und einen sattgrünen Unterwasserdschungel in Kultur, ist die Glückseeligkeit perfekt. In der Regel wünscht sich der Aquarianer nun neben den pflanzlichen Bewohnern auch tierische Unterwassergenossen. Hier können nun wieder ungeahnte Probleme und Gefahren für unsere Pflanzen lauern. So ist es mir vor einigen Jahren ergangen, als ich ein wenig auf der Welle des Saugwelse-Booms mit gesurft bin. Ich erstand einen schön gefärbten Cochliodon cochliodon, den ich nichtsahnend in ein bepflanztes Becken mit zwei großen Echinodorus-Schwertpflanzen setzte. Da ich auch eine Reihe anderer Saugwelse bis dahin ohne Probleme pflegte, wähnte ich keine Gefahren. Das Ergebnis: der neue Freund fand an den Schwertpflanzen so richtig Gefallen und hat zunächst alles, was grün war, platt gemacht. Ein Blick in die Literatur bestätigte, der Cochliodon ist ein leidenschaftlicher Pflanzenfresser. Da hatte ich den Salat, bzw. in diesem Falle leider nicht mehr. Nun war guter Rat teuer. Grundsätzlich lassen sich einige Ratschläge, wie mit dem Thema umgegangen werden kann, festhalten. Zunächst sollte man beim Besatz eines Aquariums darauf achten, welche Tiere das Becken bevölkern sollen. Hierbei muss der auf die Ästhetik ausgerichtete Augen- und Geschmacksfaktor nicht ausgeblendet werden. Die Literatur und der gute Fachhandel stehen mit Rat und Tat zur Seite. Sollen nun pflanzenliebende (herbivore) Fische gepflegt werden, kann schon mit der Auswahl der Pflanzen gegengesteuert werden. In diesem Fall sollte auf weichblättrige oder fiederblättrige Pflanzen verzichtet werden. In Frage kommen z.B. hartblättrige Anubias-Arten oder Farne wie der Kongo-Wasserfarn (Bolbitis heudelotii) und der Java-Farn (Microsorium pteropus). Letzterer schmeckt unseren Unterwasserfreunden im Allgemeinen nicht sonderlich, da er in den Blättern über Bitterstoffe verfügt. Eine weitere Steuerungsmöglichkeit besteht darin, dass den Tieren pflanzliches Futter angeboten wird, wie Salatblätter, Gurken, Spirulina-Frostfutter (Grünalgen) oder pflanzliches Trockenfutter. Hiermit kann der Wasserpflanzenhunger zumindest eingedämmt werden. Im Übrigen sei darauf verwiesen, dass nach meiner Kenntnis bis jetzt leider noch kein findiger Discounter Unterwasserkakteen entdeckt oder erfunden hat. Aber heute ist ja alles möglich. Für den Fall, dass auch die o.g. Wasserpflanzen nicht in Ruhe gelassen werden (habe ich selbst auch schon erlebt), müsste man im Endeffekt über seinen Schatten springen und Pflanzenimmitate wählen. Hier gibt es mittlerweile sehr authentische Angebote. Aber wie gesagt, das ist eine Geschmacksfrage, die jeder mit sich selbst ausfechten muss. Nun werden Sie Fragen, wer sind die Verbrecher und lassen sie sich nicht erkennen. Das ist äußerlich und auf den ersten Blick meistens schwierig. Daher möchte ich abschließend auf einige Fischarten, die mit einer gewissen Vorsicht bzw. Aufmerksamkeit zu beachten sind, hinweisen. Unter den bereits genannten Saugwelsen, zu denen auch die beliebten L-Welse gehören, gibt es Vertreter, die dem Pflanzlichen ausgesprochen zugeneigt sind. Zuweilen finden sich unter den Malawi- und Tanganjikasee-Cichliden auch Arten, die dem Pflanzenfraße fröhnen (manchmal auch erst, wenn sie auf den Geschmack gekommen sind). Zum Beispiel kann das mit Tropheus-Arten passieren. Mit besonderer Vorsicht sind einige Salmler-Arten zu genießen. Hier gehören unter anderem die afrikanischen Geradsalmler (Distichodus-Arten) oder südamerikanischen Scheibensalmler hin. Mit letzteren hatte ich ein besonderes nachhaltiges Erlebnis. Ich pflegte eine Gruppe von fünf Metynnis hypsauchen, die damals mit Wolllust mehrere Büsche Java-Farn niedermachten. Wahrscheinlich hatten die Bitterstoffe in den Blättern noch einen anregenden Charakter!? Auch bei den afrikanischen und asiatischen Barben sollte man die Augen offen halten. Die zur Zeit sehr beliebte Rotstrichbarbe (Puntius denisonii) zupft sehr gerne mal an feinem Blattwerk. Dies kann bis zu dem Ergebnis führen, dass sie gärtnerisch aktiv werden. Beispielsweise waren die Tierchen in meinem Aquarium jüngst der Meinung, dass einige frisch gepflanzte Sagittarien nichts im Becken zu suchen haben. Sie wurden kurzerhand aus dem Bodengrund entfernt und zu Schwimmpflanzen umfunktioniert. Weiterhin hat sich bei mir auch die Brokatbarbe (Barbus semifasciolatus) als "pflanzophiles" Wesen geoutet. Ziel sollte es sein, dass teure Wasserpflanzen nicht als Futter und damit komplette Pflanzenkulturen vernichtet werden. Dieses Frusterlebnis kann mit den o.g. Hinweisen vermieden werden. Text: Eckhard Fischer, Aquarienclub Braunschweig e.V.
Foto: Kai A. Quante, Aquarienclub Braunschweig e.V.
Die am 11.05.2003 in Sehnde gegründete Interessengemeinschaft Fischkrankheiten trifft sich mittlerweile jeden 3. Montag im Monat ab 19.30 Uhr in der Bezirkssportanlage in Langenhagen. Hier kommen interessierte Aquarianer aus dem weiteren Umland zusammen, um sich dem Thema Fischkrankheiten zu widmen. Zielsetzung der Gemeinschaft ist die sichere Erkennung, genaue Bestimmung, sowie effiziente Behandlung von Fischkrankheiten. Hierfür werden genaue Angaben über die Entstehung, den Verlauf und die Behandlung der Fischkrankheit erfasst und dokumentiert. Auf den monatlichen Treffen wird technisches Fachwissen zur richtigen Handhabung von Mikroskopen, zur korrekten Bestimmung von Fischkrankheiten und zum sicheren Umgang mit den benötigten Wirkstoffen vermittelt. Die Interessengemeinschaft Fischkrankheiten ist so konzipiert, dass jederzeit interessierte Aquarianer (auch Anfänger) neu hinzukommen können, ohne Nachteile zu haben. Durch kurze Fachvorträge, Diskussionen und gemeinsame praktische Arbeit am Mikroskop kann jeder ernsthaft Interessierte einen eventuell fehlenden Wissensstand in "relativ" kurzer Zeit erwerben. Hierbei wird er von engagierten Mitgliedern der Interessengemeinschaft durch individuelle Einzelarbeit unterstützt. Jeder, der aktiv mitmachen möchte, ist herzlich willkommen. Bei regelmäßiger Teilnahme wird ein aquaristischer Neuling, genauso wie ein "alter Hase", schnell feststellen, wie hoch der Nutzwert dieser Gemeinschaft ist. Aquarianer, die Probleme mit erkrankten Fischen haben, können gerne die Hilfe der Interessengemeinschaft Fischkrankheiten gegen eine kleine Spende in Anspruch nehmen. Diese Spende trägt dazu bei, dass Verbrauchsmaterialien wie Deckgläschen, Objektträger und ähnliches neu angeschafft werden können.
Aktuelle Termine finden Sie unter: Frank Dzinblewski, Aquarienclub Braunschweig e.V.
Gründungsmitglied der Interessengemeinschaft Fischkrankheiten
Neben dem Schwertträger (Xiphophorus helleri) und dem Papageienplaty (Xiphophorus variatus) ist besonders der Spiegelkärpfling (Xiphophorus maculatus), auch Platy genannt, ein sehr beliebter Aquarienfisch. Neben seiner gegenüber seinen Verwandten geringeren Größe von bis zu 6 cm bei den Weibchen unterscheidet er sich durch seinen gedrungenen Körperbau, was ihn "niedlicher" erscheinen lässt. Verschiedene Zuchtformen mit gelben, blauen, schwarzen und insbesondere roten Farben machen die Platies zu sehr attraktiven Fischen. Auf dem Bild ist ein roter Wagtail-Platy abgebildet, der schwarze Flossen bei rotem Körper hat. Die rote Farbe kann man mit entsprechender Beleuchtungswahl noch deutlich verstärken. Die Herkunft von Xiphophorus maculatus ist die atlantische Seite des zentralen Mittelamerikas, wo er im Tiefland in fließenden aber auch stehenden Gewässern vorkommt. Das Wasser in der Natur ist mittelhart bis hart bei einem pH-Wert zwischen 7 und 8. Bei der Haltung sollte man diese Werte berücksichtigen und die Temperatur zwischen 22°C und 27°C halten. Einige Aquarienstämme sind auch an leicht saures, weiches Wasser gewöhnt, worauf man zurück greifen sollte, wenn man daheim entsprechendes Wasser hat, z.B. in Braunschweig. Wer besonders toll entwickelte und kräftige Nachzuchten erzielen will, setzt seine Tiere ab 20°C Wassertemperatur im Sommer in den Gartenteich und fängt sie samt Nachwuchs im Frühherbst wieder heraus. Es sind bereits Aquarien ab 60 cm Länge für die Haltung geeignet, wobei den Fischen neben Versteckplätzen in dichtem Pflanzenwuchs auch ausreichend Schwimmraum zur Verfügung stehen sollte. Die Platies können als friedlich bezeichnet werden, wobei sie immer in einer Gruppe ab 6 Tieren gehalten werden sollten. Dabei ist es ratsam, dass es mehr Weibchen als Männchen gibt, weil die Weibchen so häufiger Pause vor den aufdringlichen Männchen haben können. Die Vergesellschaftung mit kleinen Zwerggarnelen ist allerdings nur sehr eingeschränkt möglich, da die Platies sich auch gern an den kleinen Krabblern vergreifen. Xiphophorus sind lebendgebärende Zahnkarpfen, d.h. ihre Jungen werden fertig entwickelt geboren und sind dann mit ihren ca. 6 mm Größe bereits fertige kleine Fischchen, die mit feinem Futter wie Artemia, Cyclops, Futtertabletten, o.ä. aufgezogen werden können. Die Tragzeit beträgt ca. 24 Tage. Da die Alttiere während und kurz nach der Geburt gelegentlich ihre Jungen fressen, gibt es im Aquaristikhandel mehr oder weniger sinnvolle Ablaichkästen, in die trächtige Weibchen eingesetzt werden, um dort ihre Jungen zu gebären. Auch wenn man dies nicht tut, werden im dichten Pflanzengewirr immer ein paar Jungtiere groß, die den Bestand kontinuierlich anwachsen lassen. Die Geschlechter sind bei geschlechtsreifen Tieren einfach zu unterscheiden, da Männchen erstens kleiner und schlanker bleiben und andererseits durch ihr Begattungsorgan, das Gonopodium, auffallen. Das Gonopodium wird aus der Afterflosse gebildet und zur Übergabe des Spermas bei der Begattung kurz in die Geschlechtsöffnung des Weibchens eingeführt. Die Fütterung ist denkbar einfach, da sie bereits mit gutem Flocken- oder Tablettenfutter zufrieden sind. In der Natur ernähren sie sich außerdem von Algen und Insektenlarven, die sie beide auch im Aquarium nicht verschmähen. So sollte man regelmäßig Frost- oder Lebendfutter von Cyclops oder Mückenlarven geben. Sie fressen sogar die teils lästigen Mexikanischen Bachflohkrebse. Der Platy ist aufgrund seiner einfachen Pflege und geringen Schreckhaftigkeit für Anfänger und auch Kinder sehr gut geeignet. Sie werden auch schnell zutraulich und verbinden Menschen vor dem Aquarium bzw. das Öffnen der Abdeckung mit Futter, weshalb sie dann an der Scheibe auf und ab schwimmen. Kai Alexander Quante, Aquarienclub Braunschweig e.V.
Schneckenbuntbarsche gehören mit zu den beliebtesten Cichliden des Tanganjikasees. Ihre geringe Größe und ihr interessantes Sozialverhalten machen sie zu gern gepflegten Aquarienbewohnern. Die hier vorgestellte Art gehört mit zu den kleinsten Buntbarschen und lässt sich schon sehr gut in einem 60cm "Komplettset" pflegen und auch vermehren. Männchen sind mit ca. 4 cm, Weibchen schon mit 3cm ausgewachsen. Die Einrichtung für ein solches Aquarium ist schnell zusammengestellt. Benötigt werden ca. 10-15 Kilo feiner Kies oder Sand, ein paar Steine für den Hintergrund und natürlich viele Schneckengehäuse. Am besten eignen sich Weinbergschneckengehäuse, diese können entweder im Supermarkt gefüllt gekauft oder leer draußen gesammelt werden. Auf keinen Fall dürfen lebende Schnecken gesammelt und abgetötet werden! Mit etwas Glück sind manchmal die Gehäuse der Neothauma- Schnecke im Fachhandel erhältlich, sie sind die natürliche Behausung dieser Fische im Tanganjikasee. Als Bepflanzung eignen sich in kleineren Aquarien nur Arten die auf den Steinen wachsen wie Anubias und Javafarn oder Schwimmpflanzen, alles andere wird ausgegraben oder einfach zugeschüttet. Haben sich die Tiere eingelebt, ein Paar oder eine kleine Gruppe, beginnen sie kurze Zeit später mit dem Graben, dabei wird der Sand oder Kies zwischen und unter den Gehäusen mit dem Maul aufgenommen und am Rand der Kolonie ausgespuckt. Dadurch wird die Gehäuseansammlung nach und nach immer weiter versenkt. Stoppen lassen sie sich nur durch die Bodenscheibe. In der Natur hat dies den Sinn, dass auf den sonst ebenen Sandflächen kleine Krater entstehen. Dadurch wird der Wasserstrom so abgelenkt, dass sich Verwirbelungen bilden und Plankton zu den Fischen gelangt. Die Zucht dieser Art ist sehr einfach. Hat sich ein Paar gefunden, tauchen meist schon kurze Zeit später die ersten Jungfische auf. Die Jungen werden nicht gefressen, und so entsteht nach und nach eine immer größere Gruppe. Mit 3-4mm sind die Kleinen das erste Mal außerhalb des Gehäuses zu sehen. Anfangs sind sie noch einfarbig grau und nur die Augen haben schon das metallische Blau. Die Streifen entwickeln sich erst ab einer Größe von ca. 1cm, zuerst im vorderen Körperbereich dann langsam weiter bis sie mit 1,5-2cm wie die Eltern vollständig gestreift sind. Die Unterscheidung der Geschlechter ist nicht immer einfach, Weibchen bleiben kleiner und sind in der Bauchlinie runder. Kleine N. multifasciatus schwimmen zwischen den Schnecken. Je größer sie werden, umso weiter trauen sie sich nach oben. Erwachsene Exemplare stehen meist 5-10 cm über der Kolonie, um auf vorbei treibendes Futter zu warten. Sind zu viele Tiere im Aquarium sollte die Gruppe ausgedünnt werden. Am besten gibt man eine Handvoll der Schneckenhäuser incl. Bewohner weiter. Einzelne Tiere heraus zu fangen ist fast unmöglich, da sie sich bei Gefahr sofort in den Gehäusen verstecken. Manchmal neigen sie zu Schreckhaftigkeit, durch ein paar Wildguppies ist dies aber schnell behoben. Durch ihr herumschwimmen nehmen sie den Barschen die Angst. Diese Art kann auch in größeren Aquarien mit anderen Tanganjikabarschen zusammen gehalten werden. Sehr gut funktioniert eine Vergesellschaftung mit Julidochromis oder anderen Höhlen bewohnenden Neolamprologus-Arten, aber auch Cyprichromis, eine im Freiwasser schwimmende Maulbrüterart, eignen sich sehr gut. Die Temperatur sollte zwischen 23 und 25°C eingestellt werden, pH Wert um 8, mittelhartes bis hartes Wasser. Wichtig ist eine gute Wasserumwälzung, da diese Arten empfindlich auf Sauerstoffmangel reagieren. Ein regelmäßiger Wasserwechsel sollte selbstverständlich sein, alle 14 Tage 50% haben sich bewährt. Als Futter eignen sich gute Flocken oder Granulate, sowie gefrorene oder lebende Kleinkrebse und weiße Mückenlarven. Carsten Zupp
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